prinzeugen_fenster2Die immer wieder gestellte Frage ob Fenster auch im Altbau, respektive bei Sanierungen nach Norm einzubauen ist kann einfach beantwortet werden: JA. Die ÖNORM B5320 ist im wesentlichen das was in Deutschland die Richtlinie der „RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V.“ ist. Das ist nicht explizit eine Neubaunorm. 

Normgerecht einbauen, auch im feuchten Mauerwerk!

Hier geht es um bauphysikalische Besonderheiten, und die liegen im Altbau genauso vor wie im Neubau. Die Anforderungen Aussen „schlagregendicht und winddicht“ sind wie die raumseitig „luftdicht“ genauso zu erfüllen.

Rechtssicherheit durch „normenkonformes“ Sanieren

Schlussendlich sollte man sich allfälligen Haftungsfragen nicht aussetzen, wer normgerecht baut geht das geringste Risiko ein! Um die thermische Qualität etwas zu verbessern haben wir etwas „geschummelt“. Dazu haben wir den Fensterrahmen mit hydrophobiertem EPS  überdämmt. Viel bringt das nicht, aber immerhin verbessert sich der Isothermenverlauf im Randbereich etwas. 4cm sollte sowieso jedes Fenster mindestens überdämmt oder überputzt werden. Andernfalls der angegebene Uw-Wert gar nicht passt. Genauer gesagt der Wert für den Rahmen, den „Frame“, den Uf-Wert.  

Bauanschlussfuge im Bereich unter 30cm über Geländer abdichten

Im unteren Bereich wird die Bauanschlussfuge zu einer Gebäudeabdichtung, die haben wir zum Gehsteig hin mit Flüssigkunststoff von Triflex gelöst. Innen wird sauber geputzt und die Bauanschlussfuge luftdicht verklebt und ebenfalls überdämmt. Ergänzend lesen Sie unseren Beitrag zur Bauanschlussfuge